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Re: Partitionen zusammenfuhren
Hallo Ralf, danke für deine Stellungnahme.
Die Idee scheint mir so interessant, daß ich meine Antworten nicht nur
im Kopf haben möchte.
Am 02.07.2008 17:23 schrieb Ralf Breuer:
>> Was aber mit Bordmitteln geht, ist doch das bereitstellen eines
>> Volumes in einen Ordner eines anderen Volumes.
>
> Ja, mit dem Nachteil, dass der gewonnene Platz nur für diesen Ordner und
> seine Unterordner benutzt werden kann.
Yep, ist also kein Universalmittel, wenn man das berücksichtigt, ist es
aber auch kein Problem. Zum Beispiel könnte somit ein Profilordner
erheblich größer werden, als Partition C:
>> Was ich hier gerne hätte wären ein paar Erfahrungen / Gedanken zu
>> diesem Ansatz; insbesondere: sind dabei irgendwelche Nachteile zu
>> erwarten?
>
> XP ist dann äußerst verwirrt über den Papierkorb, weil der Papierkorb
> immer zu einem Laufwerk gehört. Der Effekt ist, dass der Papierkorb für
> diesen Ordner nicht funktioniert und seltsame Fehlermeldungen kommen.
In der Tat ein wichtiger Aspekt. Müßte man sich also sehr genau ansehen,
oder weißt du noch mehr? Funktioniert er definitiv gar nicht oder nur
manchmal, unzuverlässig, oder wie auch immer?
>> - das potentielle Risiko, bei Veränderungen im Partitionsbereich Daten
>> zu verlieren (bzw. sie erst sichern und ggfs. zurück kopieren zu
>> müssen) entfällt
>
> Eine Datensicherung sollte auch ohne solche Aktionen selbstverständlich
> sein.
Da sind wir uns völlig einig. Ich denke aber auch, daß wir uns ganz
schnell darauf einigen könne, daß eine regelmäßig durchgeführte
Sicherung irgendwo in der Frequenz zwischen minütlich und jährlich liegt
(also dazwischen), statistisch zu einem gegebenen Zeitpunkt also
wahrscheinlich ein paar Tage (zumindest) alt ist. Mithin wird man für
solche potentiell besonders gefährlichen Aktionen wie Änderungen an den
Partitionen eine besondere Sicherung durchführen, wozu die Hersteller
meines Wissens alle raten. Wenn ich aber eine Partition als Ordner
mounte, so sehe ich darin keine besondere Gefahr für die Daten, die eine
spezielle Sicherung erforderlich macht. Also entfällt das potentielle
Risiko schon, folglich sinkt die Wahrscheinlichkeit, Sicherungen zurück
spielen zu müssen von größer 0 auf 0. Hier bleib ich bei meiner Meinung.
Denkt man diesen Gedanken weiter, so kommt man auf Situationen, wo
Leuten der Platz auf der Systempartition ausgeht (passiert irgendwo fast
täglich), die aber irgendwo noch etwas Platz auf dem Laufwerk haben oder
frei machen können, wobei es nicht einmal eine Rolle spielt, ob dieser
Platz an die Systempartition angrenzt. Man könnte solchen Leuten also
ohne weitere Voraussetzungen zumindest ganz schnell helfen, auf der
Systempartition wieder etwas Luft zu schaffen, damit Windows atmen kann.
>> - da eine solche eingebundene Partition auch anderweitig - zum
>> Beispiel über einen Laufwerksbuchstaben als logisches Laufwerk -
>> ansprechbar bleibt (soweit ich das in der Verwaltung erkenne),
>> würden dort befindliche Daten auf dem aktuellen Stand erhalten
>> bleiben, auch wenn die Mutter-Partition neu aufgesetzt / aus
>> Sicherung zurückgesetzt werden muß
>
> Da wäre ich vorsichtig. Dass hängt stark vom verwendeten
> Sicherungsprogramm ab.
Hab ich jetzt nicht verstanden. Welches Sicherungsprogramm? Folgende
Situation: In Partition A existiert Ordner "Verteiler", in dem Partition
B gemounted ist. Partition A (höchstwahrscheinlich die Systempartition)
crasht. Sollte warum auch immer - z. B. Sicherung wurde versäumt
anzufertigen - ein Wiederherstellen von A zum Beispiel aus einem Image
nicht möglich sein, so kann ich die Festplatte immer noch in einem
anderen Rechner anschließen und ganz normal über einen
Laufwerksbuchstaben einbinden (oder auch dort als Ordner mounten) - und
das ganze ohne jegliche weitere Voraussetzung (falls ich jetzt nichts
übersehen habe).
Ich seh' schon, daß ich mir mal die Zeit nehmen muß, daß ganze zu testen.
--
Thomas
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