Windows XP Community - XPHeads



Partitionen zusammenfuhren

microsoft.public.de.german.windowsxp.sonstiges


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  #1 (permalink)  
Old 07-01-2008, 01:06 PM
Ludmilla Wolwjoda
 
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Partitionen zusammenfuhren
Nach einer Linux-Löschung verbleiben mir zwei "Freie Speicher",
die ich gern C: zuführen möchte, daß C: mehr GB-Kapazität
bekommt.

Hierzu zeigt mir die windowseigene "Computer-Verwaltung" dies
an:


2.01 GB und 9,04 GB
beide sind laut Computerverwaltung / Datenspeicher /
Datenträgerverwealtung "Freie Speicher".


Beide möchte ich gern _komplett_ C: (C BASIS) zufügen.

angezeigt wird für C:
Volume: C BASIS (C
Layout: Partition
Typ: Basis
Dateisystem: NTFS
Status: Fehlerfrei (Systempartition)
Kapazität: 20,00 GB
Freier Speicher: 5,25 GB
% frei: 26
Fehlertoleranz: Nein
Restkapazität: 0 %

siehe auch den Screenshot unter:
http://rapidshare.de/files/39882337/..._0043.bmp.html


Sofern das mit C: etwas schwieriger werden würde, freundete ich
mich auch mit der Vergrößerung von U: (Spiele) an durch diese
beiden "Freien Speicher". , also beide "Freien Speicher" sollen
dann ersatzlos und völlig in "U" aufgehen,

Wie geht das mit Windows-Bordmitteln?

Gibt mir bitte ein Gruppenmitglied verständliche Anleitung?


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  #2 (permalink)  
Old 07-01-2008, 01:28 PM
Margot Böhm
 
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Re: Partitionen zusammenfuhren

"Ludmilla Wolwjoda" <ludmilla.wolwjoda@arcor.de> schrieb

> Wie geht das mit Windows-Bordmitteln?


Ich versteige mich jetzt mal zu der Behauptung, dass das mit
Windows-Bordmitteln überhaupt nicht geht.
Um sowas zu machen, verwende ich immer AcronisDiskDirector (gibt mit
Sicherheit auch Gutes von anderer Seite), das ich mal "für Lau" von einer
Chip-CD erhielt. Damit funktionierte das immer einwandfrei (z.B. freien
Festplattenspeicher dem Laufwerk C: zuweisen).

Gruß
Axel


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  #3 (permalink)  
Old 07-01-2008, 01:32 PM
Hermann
 
Posts: n/a
Re: Partitionen zusammenfuhren
Ludmilla Wolwjoda wrote:
> siehe auch den Screenshot unter:
> http://rapidshare.de/files/39882337/..._0043.bmp.html


Die wenigsten downloaden Dateien. Benutze:

http://www.imageshack.us/

Poste dann den Link.

> Sofern das mit C: etwas schwieriger werden würde, freundete ich
> mich auch mit der Vergrößerung von U: (Spiele) an durch diese
> beiden "Freien Speicher". , also beide "Freien Speicher" sollen
> dann ersatzlos und völlig in "U" aufgehen,


Löschen und neu anlegen.

http://support.microsoft.com/kb/309000/DE/

Die Systempartition C:\ lässt sich mit Bordmitteln nicht verändern.
Alle weiteren Partitionen kann man mit der Datenträgerverwaltung
verändern. Für C:\ benötigst Du ein Zusatztool. Z. B.:

http://www.acronis.de/homecomputing/.../diskdirector/

Oder:

http://www.terabyteunlimited.com/dow...tion.htm#addon
(Kostenlos für 30 Tage) Vielleicht hilft dir jemand dabei.

Gruß

Hermann

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  #4 (permalink)  
Old 07-01-2008, 01:34 PM
Ralf Breuer
 
Posts: n/a
Re: Partitionen zusammenfuhren
Ludmilla Wolwjoda <ludmilla.wolwjoda@arcor.de> schrieb:

Hallo Ludmilla,

> Nach einer Linux-Löschung verbleiben mir zwei "Freie Speicher",
> die ich gern C: zuführen möchte, daß C: mehr GB-Kapazität
> bekommt.
>
> 2.01 GB und 9,04 GB
> beide sind laut Computerverwaltung / Datenspeicher /
> Datenträgerverwealtung "Freie Speicher".
>
> Beide möchte ich gern _komplett_ C: (C BASIS) zufügen.
>
> siehe auch den Screenshot
>
> Sofern das mit C: etwas schwieriger werden würde, freundete ich
> mich auch mit der Vergrößerung von U: (Spiele) an durch diese
> beiden "Freien Speicher".


> Wie geht das mit Windows-Bordmitteln?


Das geht nicht mit Bordmitteln. Und mit Fremdmitteln C zufügen geht nur,
wenn der freie Bereich an C grenzt. Das ist erhöhter Aufwand.
Ich schlage einen Bordmittel-Weg vor:
Kopiere den Inhalt von U in einen neuen Ordner auf F.
Lösche das logischen Laufwerke U. In dem gesamten nun freien Bereich kannst
Du ein neues Laufwerk U anlegen mit ca. 26GB. Dann wieder den Inhalt von U
aus dem F-Ordner zurückkopieren.

BTW: Warum ist auf jedem Laufwerk eine Auslagerungsdatei?

--
Gruß
Ralf
Ich mag kein TOFU. Siehe http://einklich.net/usenet/zitier.htm
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  #5 (permalink)  
Old 07-02-2008, 08:19 AM
Thomas Leube
 
Posts: n/a
Re: Partitionen zusammenfuhren
Hallo,

mir ist schon klar, daß Ludmilla daran gedacht hat, die frei gewordenen
Partitionen physisch mit C: zu vereinigen und ebenso klar, daß das mit
Bordmitteln nicht geht.

Was aber mit Bordmitteln geht, ist doch das bereitstellen eines Volumes
in einen Ordner eines anderen Volumes. Diese Möglichkeit wird
wahrscheinlich von vielen deswegen nicht gefragt, weil sie weder bekannt
ist noch die Idee dazu von alleine in den Kopf kommt.

Was ich hier gerne hätte wären ein paar Erfahrungen / Gedanken zu diesem
Ansatz; insbesondere: sind dabei irgendwelche Nachteile zu erwarten? Ich
habe es mangels einer Partition, die ich einzubinden gehabt hätte noch
nicht gemacht.

Als Vorteile erscheinen mir gleich mehrere Aspekte:
- Keine Notwendigkeit, eine andere Software erst beschaffen zu müssen
- Im Zweifelsfall für diese Software Geld auszugeben
- das potentielle Risiko, bei Veränderungen im Partitionsbereich Daten
zu verlieren (bzw. sie erst sichern und ggfs. zurück kopieren zu müssen)
entfällt
- da eine solche eingebundene Partition auch anderweitig - zum Beispiel
über einen Laufwerksbuchstaben als logisches Laufwerk - ansprechbar
bleibt (soweit ich das in der Verwaltung erkenne), würden dort
befindliche Daten auf dem aktuellen Stand erhalten bleiben, auch wenn
die Mutter-Partition neu aufgesetzt / aus Sicherung zurückgesetzt werden muß
- eventuell (ist aber nur eine Idee, von der ich nicht weiß, ob sie
taugt) kann man dergestalt Systemordner (ich denke da an die
Benutzerprofile), die sich "legal" nicht so ohne weiteres verschieben
lassen, auf eine andere Partition verschieben. Sollte das gehen (ich
müßte mir mal die Zeit nehmen, daß zu untersuchen), so wären viele
Prohrammeinstellungen und Daten (zum Beispiel alles, was sich unter
Anwendungsdaten ansammelt) sofort wieder nach dem Neuaufsetzen wieder
verfügbar beziehungsweise auf dem neuesten Stand.

Das einzige, was mich bei dieser Idee stört: Ich kann mir nicht
vorstellen, daß nicht andere schon darauf gekommen sein sollen und ich
darüber etwas gelesen hätte. Wenn es aber keiner macht: Wo ist der
Pferdefuß?
--
Thomas
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  #6 (permalink)  
Old 07-02-2008, 03:23 PM
Ralf Breuer
 
Posts: n/a
Re: Partitionen zusammenfuhren
Thomas Leube <Thomas.Leube@t-online.de> schrieb:

Hallo Thomas,

> Was aber mit Bordmitteln geht, ist doch das bereitstellen eines
> Volumes in einen Ordner eines anderen Volumes.


Ja, mit dem Nachteil, dass der gewonnene Platz nur für diesen Ordner und
seine Unterordner benutzt werden kann.

> Was ich hier gerne hätte wären ein paar Erfahrungen / Gedanken zu
> diesem Ansatz; insbesondere: sind dabei irgendwelche Nachteile zu
> erwarten?


XP ist dann äußerst verwirrt über den Papierkorb, weil der Papierkorb immer
zu einem Laufwerk gehört. Der Effekt ist, dass der Papierkorb für diesen
Ordner nicht funktioniert und seltsame Fehlermeldungen kommen.

> Als Vorteile erscheinen mir gleich mehrere Aspekte:
> - Keine Notwendigkeit, eine andere Software erst beschaffen zu müssen
> - Im Zweifelsfall für diese Software Geld auszugeben


Es gibt ausreichend Freeware.

> - das potentielle Risiko, bei Veränderungen im Partitionsbereich Daten
> zu verlieren (bzw. sie erst sichern und ggfs. zurück kopieren zu
> müssen) entfällt


Eine Datensicherung sollte auch ohne solche Aktionen selbstverständlich
sein.

> - da eine solche eingebundene Partition auch anderweitig - zum
> Beispiel über einen Laufwerksbuchstaben als logisches Laufwerk -
> ansprechbar bleibt (soweit ich das in der Verwaltung erkenne),
> würden dort befindliche Daten auf dem aktuellen Stand erhalten
> bleiben, auch wenn die Mutter-Partition neu aufgesetzt / aus
> Sicherung zurückgesetzt werden muß


Da wäre ich vorsichtig. Dass hängt stark vom verwendeten Sicherungsprogramm
ab.

> - eventuell (ist aber nur eine Idee, von der ich nicht
> weiß, ob sie taugt) kann man dergestalt Systemordner
> (ich denke da an die Benutzerprofile), die sich "legal"
> nicht so ohne weiteres verschieben lassen, auf eine andere
> Partition verschieben.


Wird zuerst die Registry geladen oder erst das Laufwerk gemountet? Darauf
würde ich nicht nicht verlassen.

--
Gruß
Ralf
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  #7 (permalink)  
Old 07-03-2008, 01:20 PM
Thomas Leube
 
Posts: n/a
Re: Partitionen zusammenfuhren
Hallo Ralf, danke für deine Stellungnahme.

Die Idee scheint mir so interessant, daß ich meine Antworten nicht nur
im Kopf haben möchte.

Am 02.07.2008 17:23 schrieb Ralf Breuer:
>> Was aber mit Bordmitteln geht, ist doch das bereitstellen eines
>> Volumes in einen Ordner eines anderen Volumes.

>
> Ja, mit dem Nachteil, dass der gewonnene Platz nur für diesen Ordner und
> seine Unterordner benutzt werden kann.


Yep, ist also kein Universalmittel, wenn man das berücksichtigt, ist es
aber auch kein Problem. Zum Beispiel könnte somit ein Profilordner
erheblich größer werden, als Partition C:

>> Was ich hier gerne hätte wären ein paar Erfahrungen / Gedanken zu
>> diesem Ansatz; insbesondere: sind dabei irgendwelche Nachteile zu
>> erwarten?

>
> XP ist dann äußerst verwirrt über den Papierkorb, weil der Papierkorb
> immer zu einem Laufwerk gehört. Der Effekt ist, dass der Papierkorb für
> diesen Ordner nicht funktioniert und seltsame Fehlermeldungen kommen.


In der Tat ein wichtiger Aspekt. Müßte man sich also sehr genau ansehen,
oder weißt du noch mehr? Funktioniert er definitiv gar nicht oder nur
manchmal, unzuverlässig, oder wie auch immer?

>> - das potentielle Risiko, bei Veränderungen im Partitionsbereich Daten
>> zu verlieren (bzw. sie erst sichern und ggfs. zurück kopieren zu
>> müssen) entfällt

>
> Eine Datensicherung sollte auch ohne solche Aktionen selbstverständlich
> sein.


Da sind wir uns völlig einig. Ich denke aber auch, daß wir uns ganz
schnell darauf einigen könne, daß eine regelmäßig durchgeführte
Sicherung irgendwo in der Frequenz zwischen minütlich und jährlich liegt
(also dazwischen), statistisch zu einem gegebenen Zeitpunkt also
wahrscheinlich ein paar Tage (zumindest) alt ist. Mithin wird man für
solche potentiell besonders gefährlichen Aktionen wie Änderungen an den
Partitionen eine besondere Sicherung durchführen, wozu die Hersteller
meines Wissens alle raten. Wenn ich aber eine Partition als Ordner
mounte, so sehe ich darin keine besondere Gefahr für die Daten, die eine
spezielle Sicherung erforderlich macht. Also entfällt das potentielle
Risiko schon, folglich sinkt die Wahrscheinlichkeit, Sicherungen zurück
spielen zu müssen von größer 0 auf 0. Hier bleib ich bei meiner Meinung.

Denkt man diesen Gedanken weiter, so kommt man auf Situationen, wo
Leuten der Platz auf der Systempartition ausgeht (passiert irgendwo fast
täglich), die aber irgendwo noch etwas Platz auf dem Laufwerk haben oder
frei machen können, wobei es nicht einmal eine Rolle spielt, ob dieser
Platz an die Systempartition angrenzt. Man könnte solchen Leuten also
ohne weitere Voraussetzungen zumindest ganz schnell helfen, auf der
Systempartition wieder etwas Luft zu schaffen, damit Windows atmen kann.

>> - da eine solche eingebundene Partition auch anderweitig - zum
>> Beispiel über einen Laufwerksbuchstaben als logisches Laufwerk -
>> ansprechbar bleibt (soweit ich das in der Verwaltung erkenne),
>> würden dort befindliche Daten auf dem aktuellen Stand erhalten
>> bleiben, auch wenn die Mutter-Partition neu aufgesetzt / aus
>> Sicherung zurückgesetzt werden muß

>
> Da wäre ich vorsichtig. Dass hängt stark vom verwendeten
> Sicherungsprogramm ab.


Hab ich jetzt nicht verstanden. Welches Sicherungsprogramm? Folgende
Situation: In Partition A existiert Ordner "Verteiler", in dem Partition
B gemounted ist. Partition A (höchstwahrscheinlich die Systempartition)
crasht. Sollte warum auch immer - z. B. Sicherung wurde versäumt
anzufertigen - ein Wiederherstellen von A zum Beispiel aus einem Image
nicht möglich sein, so kann ich die Festplatte immer noch in einem
anderen Rechner anschließen und ganz normal über einen
Laufwerksbuchstaben einbinden (oder auch dort als Ordner mounten) - und
das ganze ohne jegliche weitere Voraussetzung (falls ich jetzt nichts
übersehen habe).

Ich seh' schon, daß ich mir mal die Zeit nehmen muß, daß ganze zu testen.
--
Thomas
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  #8 (permalink)  
Old 07-03-2008, 03:00 PM
Ralf Breuer
 
Posts: n/a
Re: Partitionen zusammenfuhren
Thomas Leube <Thomas.Leube@t-online.de> schrieb:

>> XP ist dann äußerst verwirrt über den Papierkorb, weil der Papierkorb
>> immer zu einem Laufwerk gehört. Der Effekt ist, dass der Papierkorb
>> für diesen Ordner nicht funktioniert und seltsame Fehlermeldungen
>> kommen.


> In der Tat ein wichtiger Aspekt. Müßte man sich also sehr genau
> ansehen, oder weißt du noch mehr? Funktioniert er definitiv gar nicht
> oder nur manchmal, unzuverlässig, oder wie auch immer?


http://support.microsoft.com/kb/319368

> ... Mithin wird man für
> solche potentiell besonders gefährlichen Aktionen wie Änderungen an
> den Partitionen eine besondere Sicherung durchführen, wozu die
> Hersteller meines Wissens alle raten. Wenn ich aber eine Partition
> als Ordner mounte, so sehe ich darin keine besondere Gefahr für die
> Daten, die eine spezielle Sicherung erforderlich macht. Also entfällt
> das potentielle Risiko schon, folglich sinkt die Wahrscheinlichkeit,
> Sicherungen zurück spielen zu müssen von größer 0 auf 0. Hier bleib
> ich bei meiner Meinung.


Wenn Du Partitionen verschiebst, vergrößerst, verkleinerst, sind auch
gemountete Laufwerke in höchster Gefahr, denn die Partitionstabelle wird
verändert.

> Denkt man diesen Gedanken weiter, so kommt man auf Situationen, wo
> Leuten der Platz auf der Systempartition ausgeht (passiert irgendwo
> fast täglich), die aber irgendwo noch etwas Platz auf dem Laufwerk
> haben oder frei machen können, wobei es nicht einmal eine Rolle
> spielt, ob dieser Platz an die Systempartition angrenzt. Man könnte
> solchen Leuten also ohne weitere Voraussetzungen zumindest ganz
> schnell helfen, auf der Systempartition wieder etwas Luft zu
> schaffen, damit Windows atmen kann.


Das kann aber nur Ordner betreffen, die Windows nicht zum Starten braucht,
ja vermutlich kannst Du nicht mal die Profile auslagern, da das Mounten
benutzerbezogen ist, also erst nach der Anmeldung erfolgt.

> Hab ich jetzt nicht verstanden. Welches Sicherungsprogramm? Folgende
> Situation: In Partition A existiert Ordner "Verteiler", in dem
> Partition B gemounted ist. Partition A (höchstwahrscheinlich die
> Systempartition) crasht. Sollte warum auch immer - z. B. Sicherung
> wurde versäumt anzufertigen - ein Wiederherstellen von A zum Beispiel
> aus einem Image nicht möglich sein, so kann ich die Festplatte immer
> noch in einem anderen Rechner anschließen und ganz normal über einen
> Laufwerksbuchstaben einbinden (oder auch dort als Ordner mounten) -
> und das ganze ohne jegliche weitere Voraussetzung (falls ich jetzt
> nichts übersehen habe).


Wenn Du im laufenden Betrieb A sicherst, wird auch B mitgesichert, weil Teil
von A. Also wird bei einer Uralt-Rücksicherung von A auch ein Uraltstand von
B zurückgesichert. Es mag Sicherungsprogramme geben, die das verhindern.
Standalone-Sicherungen verhindern das in jedem Fall.


> Ich seh' schon, daß ich mir mal die Zeit nehmen muß, daß ganze zu
> testen.


Ja, mach mal :-)

--
Gruß
Ralf
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  #9 (permalink)  
Old 07-04-2008, 11:56 AM
Thomas Leube
 
Posts: n/a
Re: Partitionen zusammenfuhren
Hallo Ralf,

Am 03.07.2008 17:00 schrieb Ralf Breuer:
> http://support.microsoft.com/kb/319368


Hab schon mal Dank dafür.

> Wenn Du Partitionen verschiebst, vergrößerst, verkleinerst, sind auch
> gemountete Laufwerke in höchster Gefahr, denn die Partitionstabelle wird
> verändert.


In meinem Szenario verschiebe, vergrößere und verkleinere ich eben
nichts und ich wüßte auch nicht, warum ich das tun sollte (wie gesagt,
in dem von mir angenommenen Szenario). Also auch keine Gefahr im Anzug.

>> Denkt man diesen Gedanken weiter, so kommt man auf Situationen, wo
>> Leuten der Platz auf der Systempartition ausgeht (passiert irgendwo
>> fast täglich), die aber irgendwo noch etwas Platz auf dem Laufwerk
>> haben oder frei machen können, wobei es nicht einmal eine Rolle
>> spielt, ob dieser Platz an die Systempartition angrenzt. Man könnte
>> solchen Leuten also ohne weitere Voraussetzungen zumindest ganz
>> schnell helfen, auf der Systempartition wieder etwas Luft zu
>> schaffen, damit Windows atmen kann.

>
> Das kann aber nur Ordner betreffen, die Windows nicht zum Starten
> braucht, ja vermutlich kannst Du nicht mal die Profile auslagern, da das
> Mounten benutzerbezogen ist, also erst nach der Anmeldung erfolgt.


Wie gesagt, ich bin noch erst beim Nachdenken, noch nicht beim
durchführen; deswegen mag es sein, daß in der Realität Dinge auftreten,
die ich im Augenblick nicht sehe (deswegen ja auch mein neugieriges
Fragen). Aber: Wieso soll das Mounten Benutzer-bezogen sein? Da es über
die Computerverwaltung geschieht, kann es auch nur mit administrativen
Rechten erfolgen und ich gehe im Augenblick davon aus, daß das Mounten
als Ordner ebenso eine systemweite (und auch ohne Anmeldung eines
Benutzers wirksame) Konfiguration ist wie zum Beispiel das Erstellen
einer über einen Laufwerksbuchstaben eingebundenen Partition. Oder
übersehe ich da etwas?

>> Hab ich jetzt nicht verstanden. Welches Sicherungsprogramm? Folgende
>> Situation: In Partition A existiert Ordner "Verteiler", in dem
>> Partition B gemounted ist. Partition A (höchstwahrscheinlich die
>> Systempartition) crasht.

>
> Wenn Du im laufenden Betrieb A sicherst, wird auch B mitgesichert, weil
> Teil von A. Also wird bei einer Uralt-Rücksicherung von A auch ein
> Uraltstand von B zurückgesichert. Es mag Sicherungsprogramme geben, die
> das verhindern. Standalone-Sicherungen verhindern das in jedem Fall.


Bei einem klassischen Backup wird B natürlich mitgesichert und
zurückgespielt, bei eiem Image-Programm ist meine Erwartung die, daß
tatsächlich nur die Partition A gesichert und zurückgespielt wird. Es
könnte folglich der Ordner "Verteiler" bei einer Uralt-Sicherung fehlen,
aber damit würde nichts schlimmes passieren, insbesondere nicht ein
einziges Bit auf B geändert werden. Oder?
--
Thomas
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  #10 (permalink)  
Old 07-04-2008, 12:50 PM
Ralf Breuer
 
Posts: n/a
Re: Partitionen zusammenfuhren
Thomas Leube <Thomas.Leube@t-online.de> schrieb:

> Wie gesagt, ich bin noch erst beim Nachdenken, noch nicht beim
> durchführen; deswegen mag es sein, daß in der Realität Dinge
> auftreten, die ich im Augenblick nicht sehe (deswegen ja auch mein
> neugieriges Fragen). Aber: Wieso soll das Mounten Benutzer-bezogen
> sein? Da es über die Computerverwaltung geschieht, kann es auch nur
> mit administrativen Rechten erfolgen und ich gehe im Augenblick davon
> aus, daß das Mounten als Ordner ebenso eine systemweite (und auch
> ohne Anmeldung eines Benutzers wirksame) Konfiguration ist wie zum
> Beispiel das Erstellen einer über einen Laufwerksbuchstaben
> eingebundenen Partition.


Jupp, einen Benutzerwechsel habe ich gerade mal getestet. Den hat der
Moint-Point überlebt. Aber da gibt es sicher mehr zu testen.

> Bei einem klassischen Backup wird B natürlich mitgesichert und
> zurückgespielt, bei eiem Image-Programm ist meine Erwartung die, daß
> tatsächlich nur die Partition A gesichert und zurückgespielt wird. Es
> könnte folglich der Ordner "Verteiler" bei einer Uralt-Sicherung
> fehlen, aber damit würde nichts schlimmes passieren, insbesondere
> nicht ein einziges Bit auf B geändert werden. Oder?


Wenn das ein Standalone-Image-Programm ist, hast Du sicher recht.
Ein mögliches Unglück: Das "Image" wird online erstellt und sichert
unglücklicherweise "Verteiler" mit (Das mag je nach Sicherungsprogramm
passieren oder auch nicht). Dann wird das Image offline zurückgespielt.
Dabei wird "Verteiler" mit auf der gleichen Partition erstellt und ist beim
nächsten Booten nicht leer. Ein Mounten von B ist dann nicht möglich.

--
Gruß
Ralf
Ich mag kein TOFU. Siehe http://einklich.net/usenet/zitier.htm
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