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eboostr - Cachesoftware zur Beschleunigung von Win XP u. Win Server 2003

microsoft.public.de.german.windowsxp.terminalserver


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  #1 (permalink)  
Old 06-08-2008, 10:09 AM
Michael Logies
 
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eboostr - Cachesoftware zur Beschleunigung von Win XP u. Win Server 2003
Die Technik (solid state disks zur Rechnerbeschleunigung, s. u.)
gibt`s auch in einer Variante für Arme für Win XP u. Windows Server
2003:
http://www.eboostr.com/news/eboostr-2-released/
eBoostr Version 2 Released

Die erste Version der Software, das ist die, für die man die meisten
Testberichte findet, richtet einen Cache auf einem (bis zu 4) an den
Rechner angeschlossenen USB-Stick ein (vergleichbar ReadyBoost in
Vista). Da ich einen schnellen 2-GB-Buffalo-USB-Stick habe, der die
meiste Zeit nur `rumliegt, habe ich den genommen (Cache von 1 GB), u.
der ist im zufälligen Zugriff etwa 25% schneller als der Zugriff auf
das Festplatten-RAID1. 25% dürfte etwa die Grenze der Wahrnehmung
sein, aber das Verteilen von angeforderten Dateien auf 2 Datenträger
könnte im Mehrbenutzerbetrieb oder bei festplattenintensiver Software
Vorteile bieten - das ist für mich nicht zu testen.

Mit der 2. Version von Eboostr kann man auch zusätzlich RAM als Cache
nutzen. Im Ggs. zum Bericht der ct 13/2008, S. 61, funktioniert das
bei mir u. scheint bislang problemlos. Da ich 3 GB in dem Win
XP-Rechner (dem Thinsoft Terminalserver) habe, von denen meist ca. 2
GB frei waren, habe ich jetzt 1 GB RAM als Cache eingerichtet. eBoostr
führt eine Statistik und lädt die am häufigsten angeforderten Dateien
in den RAM-Cache vor, so daß sich das Starten der häufigeren Programme
bzw. Dateien verkürzt (vergleichbar SuperFetch in Vista, bei
allerdings nur fester Cache-Größe). Der RAM-Cache ist bei mir etwa
14mal so schnell wie das RAID1.

eBoostr besteht aus 2 Teilen. Einem Systemdienst, der die Arbeit
erledigt und einer Benutzeroberfläche, die sich in die
Autostart-Gruppe einträgt. Nach Konfiguration des Programmes
(Einrichten des Caches, Abschalten der Stromsparfunktion, die die
Cachereorganisation für Laptops deaktiviert) kann man den
Autostart-Eintrag entfernen und muß sich um das Programm nicht weiter
kümmern.

Ich habe gerade die teuerste Version mit RAM-Cache gekauft (incl.
MWSt. ca. 30 ¤), weil sich der Rechner deutlich flüssiger anfühlt. Die
Ergebnisse zu objektivieren, ist aber schwierig, weil XP auch schon
selbst Caching-Mechanismen mitbringt.

Vor ein paar Tagen schon habe ich den folgenden Befehl in einem
DOS-Fenster (cmd.exe) ausgeführt, der das Protokollieren des letzten
NTFS-Lesezugriffs abschaltet, was jedes Mal zu einer etwas Zeit
kostenen Schreibaktion im Dateisystem führt:
FSUTIL behavior set disablelastaccess 1
Siehe Punkt 8 hier:
http://www.windowsdevcenter.com/pub/...TFS_Hacks.html

Grüße

M.

At 04.06.2008 23:33 Michael Logies wrote:

> > Die Technik hat sich damit absehbar durchgesetzt:


> > http://www.heise.de/ix/Solid-State-D...meldung/108978
> > Solid State Disks halten auch in Sun-Server Einzug


> > Nach EMC und IBM plant jetzt Sun Microsystems, Festplatten in Servern
> > zunächst teilweise und später dann womöglich komplett durch Solid
> > State Disks (SSDs) zu ersetzen. (...) Im Vergleich zu ausschließlich
> > mit Fibre-Channel-Festplatten bestückten Servern habe Sun ein
> > dreifaches Tempo bei Datenzugriffen erreichen können und der
> > Energiebedarf sei drastisch zurückgegangen. (...)


> > At 31.05.2008 09:14 Michael Logies wrote:


>> >> wird darum bald nicht herumkommen, eine Festplatte mit
>> >> Flash-Speicher:


>> >> http://www.pcgameshardware.de/?article_id=614922 Technologie:
>> >> Festplatte für den PCI-Express-Slot


>> >> http://www.fusionio.com/


>> >> Ca. 2400 USD für 80 GB sind noch nicht ganz billig. Findet aber
>> >> heute schon Einsatz bei Photoshop-Anwendern, daher habe ich den
>> >> Tip.


>> >> Mein RAID1 schafft in der Spitze 51 MB/s lesend, diese neue
>> >> Steckkarte schafft 800 MB/s, also gut 16 mal so viel, wobei in der
>> >> Realität der Unterschied noch größer sein dürfte, weil 51 MB/s nur
>> >> der Spitzenwert an der günstigsten Stelle ist, an der ungünstigsten
>> >> liefert die Platte 40% langsamer.


>> >> Auch die I/O-Leistungen sollen viel höher sein (100.000/s), aber da
>> >> fehlt mir auf die Schnelle der Vergleich.


>> >> Zumindest bei den meisten meiner Anwendungen fällt mir auf, daß der
>> >> Prozessor längst nicht mehr der Flaschenhals ist, sondern der
>> >> Zugriff auf die Festplatte. Von daher muß in der
>> >> Massenspeicheranbindung etwas passieren.


>> >> Grüße


>> >> M.





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